OERhörnchen

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Über das OERhörnchen

Lehr- und Lernmaterialien unter freier Lizenz (Open Educational Resources) im deutschsprachigen Raum zu finden ist etwas tricky. Das World Wide Web gleicht dem hektischen Großstadtschungel, durch den sich auch manche Eichhörnchen bewegen müssen auf der Suche nach Futter. Das OERhörnchen soll die Suche nach Inhalten unter freier Lizenz als kleines Werkzeug vereinfachen. Das OERhörnchen nutzt hierfür die Maschinenlesbarkeit von Creative Commons Lizenzen. Feedback ist gerne gesehen!

Interview über die Ziele und Entstehung des Projekts auf ZBW Mediatalk:

FAQ (Häufige Fragen)

Was sind Open Educational Resources?

Videos zur Einführung in die Thematik auf oerlabs.de: Open Educational Resources?

Was sind Creative Commons Lizenzen?

Freie Bildungsmaterialien werden mit Hilfe von den sogenannten „Creative Commons“-Lizenzen veröffentlicht, um möglichst einfach nutz- und veränderbar zu sein. Die Lizenzen sollen eine offene Alternative zu komplizierten indivduellen Absprachen zwischen Urheber*innen und Nutzer*innen von Inhalten sein, die durch die gängigen Urheberrechtsgesetze nötig sind. Informationen zu den verschiedenen Lizenztypen, welche die Nonprofit-Organisation Creative Commons entwickelt hat, finden sich in diesem Video: „[COER MOOC] Video 3 - Einführung in die CC Lizenzierung“. Vorsicht: Nicht alle Lizenzvarianten sind für Open Educational Resources geeignet.

Was sind „OER-kompatible“ Lizenzen?

Die UNESCO-Definition von freien Bildungsmaterialen besagt, dass eine „offene Lizenz [für OER] [..] den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen [ermöglichen soll]“. Nimmt man diesen Anspruch ernst, sollten nur die folgenden Lizenzen für OER eingesetzt werden, um rechtliche Fallstricke und Unklarheiten zu vermeiden:

... ... ... ...

Die Organisation Creative Commons bezeichnet diese Lizenzvarianten ebenfalls als “Approved for Free Cultural Works”, welche u.a. auch mit den Open-Definitionen im Open-Source-Bereich kompatibel sind.

Kommerzielle Nutzung verboten - kein Problem?

Neben den obigen Lizenzvarianten wird meist intuitiv die NC-Einschränkung von Creative Commons für die Lizenzierung ausgewählt ohne die Konsequenzen abschätzen zu können. Warum NC doof/unpraktikabel ist, habe ich hier aufgeschrieben.

Veränderungen verboten?

Bildungsmaterialien im Bereich OER sollen verändert und wiederveröffentlicht werden können (siehe 5R/5V) - daher steht die Einschränkung „Keine Veränderung“ (ND = no derivatives) schon grundsätzlich im Widerspruch zu OER. Dadurch werden z.B. Übersetzungen oder das Benutzen von Inhalten in Videos verunmöglicht, was für die meisten Inhalte ziemlich schade ist. Die Inhalte sind jedoch nicht ganz für OER verloren - wer sich für die kreativen Grenzen interessiert, die durch die ND-Klausel entstehen, findet hier einen tollen Beitrag: Kombinieren, Bearbeiten, Remixen: OER richtig verwenden.

Was sind „maschinenlesbare“ Lizenzen?

Creative-Commons-Lizenzen können mit im Quelltext von Webseiten maschinenlesbar hinterlegt werden, sodass Suchmaschinen wie Google diese Information automatisch verarbeiten können. Somit können Webseiten/Inhalte im World Wide Web nach den jeweiligen Lizenzen automatisch gefiltert werden. Der nötige Quelltext lässt sich mit dem offiziellen Creative-Commons-Lizenzierungstool ganz einfach online erzeugen (Entscheidend ist das rel='license'-Attribut). Ausführliche Infos zur Maschinenlesbarkeit finden sich in diesem Artikel: How-To: Maschinenlesbare Creative Commons-Lizenzen.

Durch welche Projekte wurde das OERhörnchen inspiriert?

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